Schlosskonzerte
Vorstellungsbeginn: 19:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Stadthalle Wehr
Tickets bei der Tourist-Info Wehr, telefonisch unter 07762/808-601, bei allen reservix-Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse oder hier online erhältlich: Tickets
3. Schlosskonzert: Kammerkonzert mit Flöte, Fagott und Harfe
Sonntag, 22. März 2026
Mitreißende Musizierfreude, virtuose Leichtigkeit und ein geradezu inniges Zusammenspiel zeichnen dieses außergewöhnliche Konzert aus. Die Solisten des Bayerischen Staatsorchesters – Christoph Bachhuber (Querflöte) und Moritz Winker (Fagott) – sowie die renommierte Konzertharfenistin Veronika Ponzer präsentieren ein fein abgestimmtes Programm mit bekannten Meisterwerken und selten gehörten Preziosen für Flöte, Fagott und Harfe. Als brillante Solisten und im harmonischen Miteinander des Ensembles entführen sie ihr Publikum in eine Klangwelt voller Raffinesse und Ausdruckskraft.
Programm
Jean-Marie Leclair | Trio Sonate D-Dur Op. II, Nr. 8 |
(1697-1764) | für Flöte, Fagott und Harfe |
| Adagio |
| Allegro |
| Sarabande: Largo |
| Allegro assai |
Wolfgang Amadeus Mozart | Andante in C-Dur, KV 315 |
(1756-1791) | für Flöte und Harfe |
Louis Spohr | Fantasie c- Moll, Op. 35 |
(1784-1859) | für Harfe solo |
Antonio Vivaldi | Trio in a-Moll, RV 86 |
(1677-1741) | für Flöte, Fagott und Harfe |
| Largo |
| Allegro |
| Largo - cantabile |
| Allegro molto |
| Pause |
Ludwig van Beethoven | Duo No. 2 in F-Dur, WoO 27 |
(1770-1827) | für Flöte und Fagott |
| Allegro affettuoso |
| Aria: Larghetto |
| Rondo: Allegro moderato |
Alphonse Hasselmans | La Source, Op. 44 |
(1845-1912) | für Harfe solo |
| Andantino |
Claude Debussy | 1er Arabesque |
(1862-1918) | für Fagott und Harfe |
| Andante con moto |
Maurice Ravel | Pièce en forme de habanera |
(1875-1937) | für Flöte und Harfe |
| Presque lent et avec indolence |
Jacques Ibert | Deux Interludes |
(1890-1962) | für Flöte, Fagott und Harfe |
| Andante espressivo |
| Allegro vivo |
Flöte – Christoph Bachhuber; Fagott – Moritz Winker; Harfe – Veronika Ponzer
4. Schlosskonzert: Highlights musikalischer Emotionen!
Sonntag, 17. Mai 2026
Freuen Sie sich auf ein mitreißendes Konzert mit dem Salonensemble Pomp-A-Dur unter der Leitung der renommierten Pianistin Sigrid Althoff! Dieses Ensemble, das an André Rieu in kleiner Besetzung erinnert, begeistert mit zwei Geigen, Cello, Klarinette und Klavier – eine perfekte Kombination für ein ebenso elegantes wie schwungvolles Musikerlebnis. Durch das Programm führt Tenor und Entertainer Stefan Lex, der nicht nur als Moderator, sondern auch als Sänger glänzt. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm, das von Oper und Operette über Musical und Filmmusik bis hin zu spanischen und italienischen Klassikern reicht. Mit Stücken aus „Fluch der Karibik“ und einem mitreißenden ABBA-Medley ist beste Unterhaltung auf höchstem musikalischen Niveau garantiert.
5. Schlosskonzert: Sommerkonzert Oberrheinisches Sinfonieorchester Lörrach e.V.
Sonntag, 28. Juni 2026
Bruchs Serenade für Streicher basiert auf schwedischen Volksmelodien und verbindet folkloristische Elemente mit eleganter Instrumentation. Sie reiht sich ein in Werke wie Griegs Holberg-Suite und Wiréns Serenade. Mozarts „Musikalischer Spaß“ spielt augenzwinkernd mit musikalischen Fehlern und ungeschickten Phrasen, ein humorvolles Werk voller Ironie und Unterhaltung. Haydns Klavierkonzert in D-Dur besticht durch virtuose Klarheit, ein lyrisches Adagio und ein spritziges ungarisches Finale, das mit lebhafter Tanzmusik begeistert. Mozarts Sinfonie Nr. 29 verbindet die Einflüsse der Mannheimer Schule, J.C. Bachs und Haydns zu einem stilistisch ausgereiften Werk mit klarer Struktur und lebendigem Ausdruck. Ein Konzertprogramm voller Esprit, Tiefe und orchestraler Eleganz!
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Ein musikalischer Spaß, KV 522
Mozarts „Ein musikalischer Spaß“, 1787 komponiert, ist ein spielerisches und zugleich scharfzüngiges Werk, in dem der Komponist humorvoll die Schwächen weniger talentierter Musiker seiner Zeit parodiert. In vier Sätzen imitiert Mozart bewusst handwerkliche Fehler: ungewohnte Modulationen, holprige Themen, absurde harmonische Wendungen und am Ende sogar ein völlig „falsches“ Fugato.
Trotz dieses scherzhaften Charakters ist das Stück kunstvoll konstruiert – Mozart zeigt, wie meisterhaft man Unfähigkeit darstellen muss, damit sie überzeugend wirkt. Das Werk bleibt damit eine der charmantesten musikalischen Satiren der Klassik: ein Augenzwinkern an das Publikum und ein virtuoser Kommentar zum musikalischen Handwerk seiner Epoche.
Joseph Haydn: Klavierkonzert Nr. 11 in D-Dur, Hob. VIIb:11
Haydns Klavierkonzert Nr. 11, vermutlich in den frühen 1780er-Jahren entstanden, markiert einen stilistischen Übergang: Das Werk verbindet die Eleganz des galanten Stils mit der wachsenden Virtuosität, die bald das klassische Klavierkonzert prägen sollte.
Der eröffnende Satz besticht durch klare Formen und einen lebendigen Dialog zwischen Solist und Orchester. Im lyrischen Adagio zeigt Haydn seine besondere Fähigkeit, empfindsame Melodik und feine harmonische Farben zu verbinden. Das Finale, ein schwungvolles Rondo „alla zingarese“, greift ungarisch gefärbte Rhythmen und Wendungen auf und sorgt für einen brillanten, tänzerischen Abschluss – voller Witz, Energie und instrumentaler Spielfreude.
Max Bruch: Serenade nach schwedischen Volksmelodien, op. 63
Max Bruchs „Serenade nach schwedischen Volksmelodien“, 1892 entstanden, ist ein warmes, lyrisches Werk, in dem der Komponist seine Liebe zur Volksmusik mit seiner spätromantischen Klangsprache verbindet. Die zugrunde liegenden schwedischen Melodien erscheinen stets klar erkennbar, werden aber von Bruch mit feiner Harmonik, farbigen Orchesterfarben und weiten, gesanglichen Linien umrahmt.
Die Serenade entfaltet eine Atmosphäre ruhiger Innigkeit: mal schlicht und volksliedhaft, mal elegisch und weit ausschwingend. Bruchs Behandlung des Materials zeigt seine besondere Sensibilität für melodische Schönheit – ein Werk, das nordische Folklore und romantisches Ausdrucksvermögen zu einem stimmungsvollen Ganzen vereint.
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 in A-Dur, KV 201
Mozarts 1774 komponierte Sinfonie Nr. 29 gilt als ein Meilenstein seiner frühen Orchesterwerke. Sie verbindet jugendliche Leichtigkeit mit bereits erstaunlicher Reife im Umgang mit Form, Kontrast und melodischer Gestaltung.
Der eröffnende Allegro-Satz fasziniert durch seine energiegeladenen Themen und den eleganten Streicherklang, der für dieses Werk besonders charakteristisch ist. Das Andante bringt eine lyrische, beinahe kammermusikalische Atmosphäre, bevor das Menuett mit klaren Konturen und feinen Akzentuierungen wieder mehr tänzerische Strahlkraft entwickelt. Das Final-Allegro schließlich ist lebhaft, spielfreudig und zeigt Mozart in seinem typisch funkelnden, klar strukturierten Stil.
Solistin: Josephine Riek, Klavier
Dirigent: Siping Wang


