Stadt Wehr

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Projektbeschreibung

Ob im privaten, gewerblichen oder öffentlichen Bereich – Breitbandtechnologie auf Basis von Glasfasernetzen stellt die Grundlage für eine zukunftsfähige digitale Gesellschaft dar und ist einer der bestimmenden Standortfaktoren.

Leistungsfähige Internetzugänge sind nicht nur wichtig für die Sicherung von Arbeitsplätzen, sondern auch für die Lebensqualität der Menschen. Eine flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen ist somit für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in den Städten und Gemeinden von erheblicher Bedeutung und macht sie als Wohn- und Arbeitsort nachhaltig attraktiver.

Die Rahmenbedingungen

  • Der Breitbandausbau beziehungsweise die Bereitstellung von Telekommunikations-Dienstleistungen ist in erster Linie Aufgabe privatwirtschaftlicher Anbieter und wird von diesen auch in erheblichem Umfang vorangetrieben.
  • Im Umkehrschluss ist der Breitbandausbau keine primäre Aufgabe des Staates oder der Kommunen. Der Ausbau muss somit nach Möglichkeit marktgetrieben und unter Wettbewerbsbedingungen erfolgen.
  • Nur wenn ein „Marktversagen“ vorliegt und ein marktgetriebener Ausbau nachweislich nicht absehbar ist, kommt ein staatlich geförderter Ausbau in Frage.

Bund und Länder haben eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt, über welche Kommunen und Zweckverbände im Falle eines Marktversagens den Ausbau vorantreiben können.

Im Rahmen des Bundesförderprogrammes »Weiße Flecken« zum Breitbandausbau strebt die Stadt Wehr daher eine schnelle Anbindung der unterversorgten Unternehmen, Schulen und Haushalte im Stadtgebiet an Next Generation Access (NGA)-Netze an.
Als unterversorgte „weiße Flecken“ gelten laut Gesetzgeber alle Adressen, die eine Bandbreite von weniger als 30 MBit/s im Download zur Verfügung haben (Stand 2019).

Die Hauseigentümer und Gewerbebetriebe in den „weißen Flecken“, die für den Ausbau vorgesehen sind, erhalten dabei die einmalige Möglichkeit, ihr Gebäude kostenlos an das neu errichtete Leerrohrnetz anzuschließen. Dabei wird von der Grundstücksgrenze bis in das Haus ein sogenanntes Telekommunikations-Leerrohr verlegt, in das dann Glasfasern eingeblasen werden, die an einem Hausübergabepunkt (HÜP/APL) z.B. im Keller enden.
Die Glasfaser-Anbindung, der schon jetzt mit 30 Mbit/s oder mehr versorgten Gebiete, ist eine Option für die Zukunft. Die entsprechenden Leitungskapazitäten für die jetzt nicht vorgesehenen Haushalte werden schon jetzt mitverlegt. Sobald die förderrechtlichen Voraussetzungen für einen Anschluss vorliegen, können auch diese Haushalte ohne umfangreiche neue Bauarbeiten an das Netz angeschlossen werden.
Wenn sich Ihr Gebäude bzw. Ihre Immobilie in einem weißen Fleck befindet, werden Sie in den nächsten Monaten von uns kontaktiert. Damit wir Ihr Gebäude mit einer Glasfaserleitung anschließen können, ist der Abschluss eines Grundstücksnutzungsvertrags mit Ihnen als Grundstückseigentümer, so wie ein Hausanschlussvertrag notwendig. Nutzen Sie diese Chance! Sie sollten bereits jetzt an die Zukunft denken, auch wenn Sie heute noch keinen Bedarf an einer schnellen Internetverbindung haben.

Umfang des Breitbandausbaus in Wehr:

  • Erschließung von 3 Schulen und sämtlichen Gewerbegebieten (ohne Öflingen)
  • Erschließung von rund 1.550 Grundstücken mit ca. 3.560 Wohneinheiten
  • 44 km Kabelgraben
  • 87 km Rohrverbände
  • 562 km Glasfaserkabel
  • 109 unterirdische Kabelschächte
  • 4 Technikgebäude (POPs)

 

 

Ansprechperson

Gudrun Brendlin
Tel: 07762 808-516
Fax: 07762 808-150
breitband(@)wehr.de

Projektträger