Stadt Wehr

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Allgemeine Informationen

Informationen zum neuartigen Coronavirus ( COVID-19)

Ende Dezember 2019 wurden in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei in China gehäuft akute Atemwegserkrankungen beobachtet. Diese werden durch eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) ausgelöst. Seit Januar 2020 breitet sich diese ansteckende Erkrankung auch auf andere chinesiche Provinzen und mittlerweile auch andere Länder aus. Aus diesem Grund hat die WHO am 30.01.2020 eine gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite deklariert.
So sind zwischenzeitlich ebenso in Europa Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Inzwischen hat der Coronavirus auch Deutschland erreicht, mittlerweile auch Baden-Württemberg.
Derzeit handelt es sich um eine dynamische Entwicklung, die aktuell nicht weiter vorhersehbar ist.
Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales und Integration auf die Bewertung des Robert Koch Institutes (RKI). Danach wird das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt.

 

Aktuelles

Für die Stadt Wehr liegen aktuell 12 bestätigte Covid-19 Fälle vor. (Stand 03.04.2020, 17:30 Uhr)

Für den Landkreis Waldshut wurden 138 bestätigte Covid-19 Fälle gemeldet. (Stand 02.04.2020, 17:00 Uhr)

Im Landkreis Lörrach liegen aktuell 360 bestätigte Covid-19 Fälle vor. (Stand 03.04.2020, 16:30 Uhr)
Verstorbene Menschen mit Covid-19-Infektion im Landkreis Lörrach: 11

 

Aufgrund der Verordnung der Landesregierung bleiben Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen vorerst bis zum 19.04.2020 geschlossen. Ebenso bleibt die Mediathek geschlossen.

Zudem wird der Betrieb des Hallenbades sowie der VHS inklusive aller VHS-Kurse eingestellt.

  

Symptome und Verlauf

  • Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) beträgt ca. 3-14 Tage.
  • Typische Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung.
  • Schwere Verläufe äußern sich in einer Lungenentzündung und können auch tödlich verlaufen.
  • Eine spezifische Therapie und einen Impfstoff gibt es derzeit nicht.

 

Verhalten im Verdachtsfall

Personen mit Krankheitssymptomen und dem Verdacht, mit Coronavirus infiziert zu sein, sollen vorab in der Arztpraxis anrufen und ihren Verdacht äußern. Bitte gehen Sie nicht unangemeldet zu Ihrem Arzt oder in eine Klinik!

Anhand Ihrer Angaben klären der Arzt/die Ärztin ggf. mit dem Gesundheitsamt zusammen für jeden Fall das individuelle Vorgehen.

Bis zur Klärung des weiteren Vorgehens wird den Betroffenen empfohlen, zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf das Minimum zu beschränken.

Gemäß den Angaben des Robert-Kochs-Instituts liegt ein begründeter Verdachtsfall vor, wenn: 

  • Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen und bis zu 14 Tage zuvor ein Kontakt zu einem bereits labordiagnostisch bestätigten Coronavirus - Erkrankten bestand oder 
  • Symptome einer Atemwegserkrankung bestehen und ein Aufenthalt in einem Risikogebiet bis max. 14 Tage vor Erkrankung stattfand.

Maßnahmen im Verdachtsfall 

Adressliste der Gesundheitsämter

 

Wichtige Hygienetipps

  • Husten und Niesen Sie in ein Papiertaschentuch und entsorgen Sie dieses danach. Falls ein Taschentuch nicht griffbereit ist, Husten und Niesen Sie in die Armbeuge.
  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife; besonders nach dem Husten und Nießen. Mit den Händen nicht das Gesicht berühren.
  • Bei grippalen Infektionen sollten Sie zu Hause bleiben, um eine Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern.

 Tipps bei häuslicher Quarantäne (PDF)

Tipps für Eltern (PDF)

Merkblatt für Risikogruppen (PDF)

Hygienemaßnahmen im ÖPNV (PDF)

weitere Informationen

Hotlines für Fragen aus der Bevölkerung:
Servicetelefon Bundesministerium für Gesundheit
030- 346465-100

Bürgertelefon Landesgesundheitsamt Stuttgart:
Mo- Fr. 9- 16 Uhr 0711-90439555

 

Aktuelle Reisebeschränkungen:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/-/2296762


Allgemeine Informationen zum Coronavirus:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx

https://www.gesundheitsamt-bw.de/SiteCollectionDocuments/06_Aktuelles/Faktenblatt_Coronavirus.pdf

 

Tagesaktuelle Informationen des Sozialministeriums:

https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/

Aktualisierung des Maßnahmenkataloges der Landesregierung vom 22.03.2020

Aufgrund der schnellen Verbreitung des Corona-Virus auch in Baden-Württemberg hat die Landesregierung am Freitag, den 13.03.2020 weitreichende Maßnahmen beschlossen, die die Ausbreitung des Virus verlangsamen sollen. In den vergangenen Wochen und Tagen hat die Landesregierung aufgrund der Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland sowie weiteren Anpassungen aufgrund der dynamischen Entwicklung aktualisierte Fassungen der Corona-Verordnung erlassen.

Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 19. April 2020 bzw. bis zum 15. Juni 2020. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Kindergärten, Kindertagespflege und Schulen sind bis zu den Osterferien geschlossen werden (Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des hierfür zuständigen Kultusministeriums.)
  • Es gilt ein absolutes Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen unabhängig der Anzahl der Personen. Darunter fallen auch Zusammenkünfte in Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften.
  • Keine Besuche in Krankenhäusern bis auf unabdingbare Ausnahmen / Besuche in Alten- und Pflegeheimen sind untersagt
  • Alle nicht notwendigen sozialen Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden 
  • Großeltern sollten nicht zur Kinderbetreuung herangezogen werden, da Kinder häufig Überträger des Virus sind, auch wenn sie selbst nur selten Symptome haben

  • Arbeitgeber sollen ihren Mitarbeitenden Homeoffice bzw. Überstundenabbau ermöglichen

  • Der Betrieb von Gaststätten ist grundsätzlich untersagt

  • Sämtliche Kultureinrichtungen, Bildungseinrichtungen (auch VHS-Kurse), Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder, Saunen, Fitnessstudios und sonstige Sportstätten, Jugendhäuser, die Mediathek sowie Vergnügungsstätten sind geschlossen.

  • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den privilegierten Einrichtungen nach den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer Einrichtungen gehören, insbesondere Outlet-Center sind zu schließen

  • Grundsätzlich gilt: Nur noch das unternehmen, was unbedingt notwendig ist. Ziehen Sie sich in den kommenden Wochen zurück.

Verordnung der Landesregierung im Detail

Auslegung der neuen Corona-Verordnung (derzeit aktuellste Fassung)

   

Informationen für Unternehmen zum Coronavirus

Das Coronavirus stellt Unternehmer in Deutschland, weltweit und speziell in unserer Grenzregion vor enorme Herausforderungen. Aus diesem Grund möchten wir auf das Informationsangebot der Wirtschaftsregion Südwest GmbH im Internet unter: www.wsw.eu/coronavirus verweisen.

Auf dieser Seite werden wichtige Informationen vorgestellt, die sowohl allgemeine als auch branchenspezifische (Tourismus, Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie, Industrie, Kultur- und Kreativwirtschaft, Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus) Fragestellungen beantworten. Die Seite gibt auch Auskunft über das von der Bundesregierung gefasste Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen. Dieses umfasst insbesondere:

-          Die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes rückwirkend zum 01. März 2020

-          Steuerliche Hilfen

-          Hilfskredite über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Ausführliche Informationen und Unterstützung für Unternehmen sind auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie www.bmwi.de zu finden.

Zur Verfügung stehen auch neben den regionalen Hotlines der IHK Hochrhein-Bodensee, sowie den beiden Handwerkskammern Freiburg (Landkreis Lörrach) und Konstanz (Landkreis Waldshut), auch folgende überregionale Hotlines:

Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus Telefon: 030 18615 15 15 Mo-Fr 09.00 bis 17.00 Uhr

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus Telefon: 030 346465100 Mo-Do 08.00 bis 18.00 Uhr, Fr 08:00 bis 12:00

Unternehmerhotline der Agentur für Arbeit (z.B. Kurzarbeitergeld) Telefon: 0800 455 55 20

Hotline zu Fördermaßnahmen Telefon: 030 186 15 80 00 Mo-Do 09:00 bis 16:00 Uhr

Hotline der KfW Telefon 0800 539 9001

Hotline L-Bank Wirtschaftsförderung Telefon 0711 122 2345
Hotline L-Bank Bürgschaften Telefon 0711 122 2999

Hotline Bürgschaftsbank Telefon 0711 164 56

Hotline für Exportkreditgarantien Telefon 040 8834 9000

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen bei der Ausfuhr von Schutzausrüstung (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) Telefon 06196 908 14 44

Information der Wirtschaftsregion Südwest GmbH für Gewerbetreibende

Die Wirtschaftsregion Südwest hat ein Informationsangebot für Unternehmen aus den Landkreisen Lörrach und Waldshut zusammengestellt.

Hier finden Sie wichtige allgemeine und branchenspezifische Informationen bezüglich des Coronavirus:

www.wsw.eu/coronavirus.html

Das Bürgerbüro informiert

Aufgrund der aktuellen Lage hat das Bürgerbüro der Stadt Wehr seinen Publikumsverkehr auf ein Minimum reduziert. Alle Bürger und Bürgerinnen sind angehalten von allen aufschiebbaren Behördengängen abzusehen. Dazu hier einige wichtige Informationen.


Ausweispflicht und Gültigkeit von Ausweisdokumenten

Folgende Länder akzeptieren auch einen bis zu einem Jahr abgelaufenen Reisepass, vorläufigen Reisepass, Kinderreisepass, Kinderausweis oder Personalausweis:

Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Schweiz, Slowenien.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Bundespolizei www.bundespolizei.de.

Auch der Aufforderung des Bürgerbüros, Ihre neu beantragten Ausweisdokumente abzuholen, müssen Sie derzeit nicht zwingend nachkommen. Die Ausweisdokumente werden einfach bei uns gelagert.

 

Meldepflicht laut Bundesmeldegesetz

Die Stadt Wehr sieht in den kommenden 6 Wochen von allen Bußgeldern wegen des Verstoßes gegen die Pflicht zur An-, Ab-, oder Ummeldung ab.

Bitte informieren Sie sich vorab telefonisch oder per Mail bei uns, um in Erfahrung zu bringen, ob ein persönliches Erscheinen erforderlich ist.

Tel. 07762/808-444

Per Mail: buergerbuero(@)wehr.de

Aktuelle Informationen zu den Risikogebieten

Das RKI hat erneut eine Neubewertung der COVID-19-Risikogebiete vorgenommen. (Stand 31.03.2020, 09:26 Uhr)

 

Insgesamt identifiziert das Robert-Koch-Institut damit als Risikogebiete folgende Regionen:

  • ganz Ägypten
  • ganz Frankreich
  • ganz Italien
  • ganz Iran
  • ganz Österreich
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • ganz Spanien
  • in Südkorea: Daegue und Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • in den USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Die Häufigsten Fragen und Antworten FAQ zum Coronavirus

Unter nachfolgendem Link erhalten Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird fortlaufend überarbeitet und aktualisiert.

 https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html