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Wehr

Sehenswürdigkeiten – in Wehr und Öflingen

Schloss der Herren von Schönau

Altes Schloss (Rückansicht).jpg

Eine Stadtführung durch Wehr beginnt immer am Rathausplatz mit dem Alten und Neuen Schloss der Herren von Schönau. Die drei Ringe als Insignien ihrer über 500 Jahre währenden Herrschaft sind auf vielen Grenzsteinen zu sehen, die sich im Lapidarium vor dem Alten Schloss befinden.

Der Walther-Brunnen

Walther von Klingen

Der Walther-Brunnen des Rheinfelder Bildhauers Leonhard Eder erinnert an den Grundherrn und Minnesänger Walther von Klingen, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts lebte und mit acht Liedern in der berühmten Manessischen Liederhandschrift vertreten ist.

Das Gebäude-Ensemble des Alten und Neuen Schlosses wird durch die 1990 eingeweihte Stadthalle ergänzt. In ihrem Anbau befindet sich das Kultur- und Verkehrsamt mit dem Stadtmuseum.

Talschulplatz

Talschulplatz

Einen ersten Akzent in der Hauptstraße setzt der Talschulplatz mit den historischen Gebäuden der Talschule und der Steinplastik «Europa» des Freiburger Bildhauers Peter Wernet. Der Talschulplatz ist Ort vieler Stadtfeste wie z.B. «Sommer in Wehr» oder «Laubenfest»

«Storchehus»

Storchehus

Wenige Schritte weiter trifft man auf das historische «Storchehus». Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut, diente anfangs als Amtshaus und wurde dann als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Heute beherbergt es ein Geschäft und ein griechisches Lokal. In der Galerie im Storchehus finden regelmäßig Kleinkunstveranstaltungen und Ausstellungen statt.

Restaurant «Krone»

Gasthaus Krone

Am oberen Ende der Hauptstraße liegt das Restaurant «Krone». Das Gasthaus wurde im Jahr 1848 in ganz Deutschland berühmt, weil hier der badische Revolutionär Gustav von Struve verhaftet wurde.

Brennet Textilmuseum

Textilmuseum

Hinter dem historischen Gasthaus Krone befindet sich auf dem Gelände der Weberei der BRENNET das Brennet Textilmuseum. Es handelt sich um die größte private Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg und präsentiert auf vier Stockwerken des ehemaligen Laborantenhauses sowie auf einem Stockwerk des Herrenhauses viele Ausstellungsstücke zur Geschichte der Textilindustrie und Industrialisierung Südbadens.

Brennet Textilmuseum
Im Hammer 2, 79664 Wehr

Martinskirche

St. Martin Kirche

Vom Brennet Textilmuseum gelangt man über die Schopfheimer Straße zur Martinskirche mit ihrem markanten Zwiebelturm. Der erste Kirchenbau wurde vermutlich schon im frühen Mittelalter errichtet. Die Kirche wurde mehrfach umgestaltet und vor einigen Jahren grundlegend restauriert. Sie enthält in ihrer Innenausstattung Zeugnisse, die auf die alte Beziehung zu den Herren von Schönau und zum Kloster Klingental sowie zur Stadt Basel verweisen.

Enkendorf

Evang. Kirche

Über die Merianstraße, die an den großen Industriellen und Stifter Philip Merian (1. Hälfte des 19. Jahrhunderts) erinnert, und vorbei an der modernen evangelischen Friedenskirche, gelangt man zum Enkendorf. Dieser alte Wehrer Stadtteil wurde in den 1990er Jahren restauriert und hat seinen bäuerlichen Charme als «Dorf in der Stadt» erhalten.

Betriebsgelände der Novartis

Novartis.JPG

Zur Öflinger Straße hin erstreckt sich am östlichen Rand des Enkendorfs das Betriebsgelände der Novartis.Novartis
Novartis vergößern Die Vorläuferfirma CIBA wurde wegen der Bombenangriffe 1943 von Berlin nach Wehr umgesiedelt. Das Verwaltungsgebäude von Novartis ist von architekturgeschichtlicher Bedeutung. Es wurde zu Beginn der 1950er Jahre von dem berühmten Architekten und Designer Egon Eiermann geschaffen.

Josefskapelle

St. Josefskapelle

Oberhalb des Enkendorfs liegt am Aufgang zum Dinkelberg die mit Unterstützung der BRENNET und der Unternehmerfamilie Denk restaurierte Josefskapelle. Von ihr aus hat man einen herrlichen Blick über Wehr und die Ausläufer des Schwarzwalds.

Alter Bahnhof

Alter Bahnhof

Der Rundgang führt an der Öflinger Straße zurück und geht am Alten Bahnhof vorbei, der 1890 mit der Eröffnung der Wehratalbahn angelegt wurde. Auf dem Bahnhofsplatz mit seinen repräsentativen Gebäuden befindet sich das Ehrenmal, das an die Gefallen des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 erinnert.

Unser Stadtführung endet am Rathausplatz, von wo sie ihren Ausgang nahm. Von hier aus sind zwei wichtige Orte des Wehrer Mittelalters zu sehen:

Burgruine Werrach

Burgruine Werrach mit Sagenpfad

Die etwas oberhalb von Wehr gelegene Burgruine Werrach (im Volksmund auch Schlössle genannt). Sie ist leicht zu Fuß zu erreichen und beherbergt den «Sagenpfad am Schlössle». Vom Pavillon aus genießt man einen hervorragenden Blick auf Wehr.

Bärenfels

Bärenfels

Die Burgruine Steinegg, auch Bärenfels genannt. Sie liegt weiter oben am steilen Aufstieg zum Hotzenwald. Der Weg lohnt sich, denn vom Burgfried aus genießt man eine herrliche Panoramasicht vom Wiesental über den Dinkelberg bis zu den Bergzügen des Schweizer Jura.

Kreuzweg am Humbel

Kreuzweg

Direkt gegenüber befindet sich auf der anderen Talseite am Aufstieg zum Dinkelberg (Teilstück des Wehratal-Erlebnispfades) der Kreuzweg am Humbel. Er wurde von der Öflinger Kreuzweg-Initiative mit finanzieller Unterstützung der BRENNET und der Unternehmerfamilie Denk eingerichtet. Die Bronze-Reliefs stammen von dem Osnabrücker Bildhauer Walter Mellmann. Der Kreuzweg endet an der Mariengrotte. Es handelt sich um ein kleines lokales Heiligtum, das von der 1845 in Schwörstadt geborenen Altkreuzwirtin Josefine Thomann eingerichtet wurde. Diese brachte von einer Lourdes-Wallfahrt eine Statue der Immaculata mit in ihre Heimat und stellte sie in einer Felsenbucht am Humbel auf. Inzwischen wurde die Mariengrotte – mit Hilfe der BRENNET – mehrfach umgestaltet.

Haus der Diakonie

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Eine bedeutende Sehenswürdigkeit Öflingens ist das Haus der Diakonie in der Paul Gräb-Str. 2. In der Einrichtung leben etwa 80 Menschen mit geistiger Behinderung. Bereits die Gestaltung des Umfeldes signalisiert, dass das von Pfarrer Paul Gräb 1985 errichtete Haus der Diakonie eine Stätte der Kunst ist. Das Wahrzeichen der Einrichtung sind Alf Lechners „Drei Kuben“. Lothar Fischers „Christus“ wird am Eingang des Haupthauses von einer Stele des Münchner Bildhauers Nikolaus Gerhart flankiert. Franz Bernhard ist mit einer Bronzeplastik vertreten, Enrique Asensi mit einer Steintür. Wolf Wetzel hat eine elegante Stahlstele gestiftet, die anlässlich des 85. Geburtstages von Paul Gräb eingeweiht wurde. Weitere Arbeiten stammen von Otmar Alt, Werner Berges, Josef Bücheler und Manfred Dörner. Auch der geistig behinderte Künstler Helmut Herrmann ist mit einem Wandbild vertreten.

Informationen

Tourist-Info Wehr
Hauptstraße 14
79664 Wehr

Tel.: +49 7762/ 808-601
E-mail: tourist-info@wehr.de

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Tourist-Informationen

Hauptstraße 14
79664 Wehr
Tel. +49 7762 808-601
Fax. +49 7762 808-150
Email: tourist-info@wehr.de