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Wehr

Sehenswürdigkeiten – in Wehr und Öfingen

Schloss der Herren von Schönau

Rathaus Altes Schloss

Eine Stadtführung durch Wehr beginnt immer am Rathausplatz mit dem Alten und Neuen Schloss der Herren von Schönau. Die drei Ringe als Insignien ihrer über 500 Jahre währenden Herrschaft sind auf vielen Grenzsteinen zu sehen, die sich im Lapidarium vor dem Alten Schloss befinden.

Der Walther-Brunnen

Walther von Klingen

Der Walther-Brunnen des Rheinfelder Bildhauers Leonhard Eder erinnert an den Grundherrn und Minnesänger Walther von Klingen, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts lebte und mit acht Liedern in der berühmten Manessischen Liederhandschrift vertreten ist.

Das Gebäude-Ensemble des Alten und Neuen Schlosses wird durch die 1990 eingeweihte Stadthalle ergänzt. In ihrem Anbau befindet sich das Kultur- und Verkehrsamt mit dem Stadtmuseum.

Wehrahof

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Im Rathauspark steht ein Gedenkstein, der an Friedrich I, Großherzog von Baden, erinnert. Von hier aus blickt man auf den Wehrahof. Er wurde nach der Eröffnung der Wehratalbahn 1890 erbaut und sollte Fahrgästen der Bahn als Unterkunft auf ihrem Weg zum Lungenkurort Todtmoos dienen.

Vom Alten und Neuen Schloss gelangt man rasch zur Hauptstraße, die nordwärts in Richtung Todtmoos verläuft und nach ca. 500 m am Areal der BRENNET AG/Gasthaus Krone endet.

Talschulplatz

Talschulplatz

Einen ersten Akzent in der Hauptstraße setzt der Talschulplatz mit den historischen Gebäuden der Talschule und der Steinplastik «Europa» des Freiburger Bildhauers Peter Wernet. Der Talschulplatz ist Ort vieler Stadtfeste wie z.B. «Sommer in Wehr» oder «Laubenfest»

«Storchehus»

Storchehus

Wenige Schritte weiter trifft man auf das historische «Storchehus». Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut, diente anfangs als Amtshaus und wurde dann als Wohn- und Geschäftshaus genutzt. Heute beherbergt es ein Geschäft und ein griechisches Lokal. In der Galerie im Storchehus finden regelmäßig Kleinkunstveranstaltungen und Ausstellungen statt.

«Viola 90»

Viola

Der Storchenplatz wird dominiert von der Bronzeplastik «Viola 90» des international bekannten Bildhauers Jürgen Goertz. Das surrealistische Kunstwerk ist eine Hommage an Wehrs Ehrenbürgerin Anne-Sophie Mutter und wurde von ihr persönlich enthüllt.

Restaurant «Krone»

Gasthaus Krone

Am oberen Ende der Hauptstraße liegt das Restaurant «Krone». Das Gasthaus wurde im Jahr 1848 in ganz Deutschland berühmt, weil hier der badische Revolutionär Gustav von Struve verhaftet wurde.

Textil- und Industriemuseum

Textilmuseum

Hinter dem historischen Gasthaus Krone befindet sich auf dem Gelände der Weberei der BRENNET AG das Textil- und Industriemuseum. Es handelt sich um die größte private Einrichtung dieser Art in Baden-Württemberg und präsentiert auf vier Stockwerken des ehemaligen Laborantenhauses sowie auf einem Stockwerk des Herrenhauses viele Ausstellungsstücke zur Geschichte der Textilindustrie und Industrialisierung Südbadens.

Martinskirche

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Vom Textilmuseum der BRENNET AG gelangt man über die Schopfheimer Straße zur Martinskirche mit ihrem markanten Zwiebelturm. Der erste Kirchenbau wurde vermutlich schon im frühen Mittelalter errichtet. Die Kirche wurde mehrfach umgestaltet und vor einigen Jahren grundlegend restauriert. Sie enthält in ihrer Innenausstattung Zeugnisse, die auf die alte Beziehung zu den Herren von Schönau und zum Kloster Klingental sowie zur Stadt Basel verweisen.

Betriebsgelände der Novartis

Enkendorf

Zur Öflinger Straße hin erstreckt sich am östlichen Rand des Enkendorfs das Betriebsgelände der Novartis. Die Vorläuferfirma CIBA wurde wegen der Bombenangriffe 1943 von Berlin nach Wehr umgesiedelt. Das Verwaltungsgebäude von Novartis ist von architekturgeschichtlicher Bedeutung. Es wurde zu Beginn der 1950er Jahre von dem berühmten Architekten und Designer Egon Eiermann geschaffen.

Josefskapelle

St. Joseph

Oberhalb des Enkendorfs liegt am Aufgang zum Dinkelberg die mit Unterstützung der Brennet AG und der Unternehmerfamilie Denk restaurierte Josefskapelle. Von ihr aus hat man einen herrlichen Blick über Wehr und die Ausläufer des Schwarzwalds.

Unser Stadtführung endet am Rathausplatz, von wo sie ihren Ausgang nahm. Von hier aus sind zwei wichtige Orte des Wehrer Mittelalters zu sehen:

Bärenfels

Bärenfels

Die Burgruine Steinegg, auch Bärenfels genannt. Sie liegt weiter oben am steilen Aufstieg zum Hotzenwald. Der Weg lohnt sich, denn vom Burgfried aus genießt man eine herrliche Panoramasicht vom Wiesental über den Dinkelberg bis zu den Bergzügen des Schweizer Jura.

Kirche St. Ulrich

St. Ulrich Kirche

Auch der Stadtteil Öflingen hat Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die im neugotischen Stil gehaltene katholische Kirche St. Ulrich besitzt einen schönen Kreuzgang von Anton Bantle (um 1914 gemalt). Ein wenig oberhalb von St. Ulrich liegt die gotische Friedhofskapelle von Öflingen an landschaftlich exponierter Stelle.

Kreuzweg am Humbel

Kreuzweg

Direkt gegenüber befindet sich auf der anderen Talseite am Aufstieg zum Dinkelberg (Teilstück des Wehratal-Erlebnispfades) der Kreuzweg am Humbel. Er wurde von der Öflinger Kreuzweg-Initiative mit finanzieller Unterstützung der Brennet AG und der Unternehmerfamilie Denk eingerichtet. Die Bronze-Reliefs stammen von dem Osnabrücker Bildhauer Walter Mellmann. Der Kreuzweg endet an der Mariengrotte. Es handelt sich um ein kleines lokales Heiligtum, das von der 1845 in Schwörstadt geborenen Altkreuzwirtin Josefine Thomann eingerichtet wurde. Diese brachte von einer Lourdes-Wallfahrt eine Statue der Immaculata mit in ihre Heimat und stellte sie in einer Felsenbucht am Humbel auf. Inzwischen wurde die Mariengrotte – mit Hilfe der Brennet AG – mehrfach umgestaltet.

Haus der Diakonie

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Eine bedeutende Sehenswürdigkeit Öflingens ist das Haus der Diakonie in der Paul Gräb-Str. 2. In der Einrichtung leben etwa 80 Menschen mit geistiger Behinderung. Bereits die Gestaltung des Umfeldes signalisiert, dass das von Pfarrer Paul Gräb 1985 errichtete Haus der Diakonie eine Stätte der Kunst ist. Das Wahrzeichen der Einrichtung sind Alf Lechners „Drei Kuben“. Lothar Fischers „Christus“ wird am Eingang des Haupthauses von einer Stele des Münchner Bildhauers Nikolaus Gerhart flankiert. Franz Bernhard ist mit einer Bronzeplastik vertreten, Enrique Asensi mit einer Steintür. Wolf Wetzel hat eine elegante Stahlstele gestiftet, die anlässlich des 85. Geburtstages von Paul Gräb eingeweiht wurde. Weitere Arbeiten stammen von Otmar Alt, Werner Berges, Josef Bücheler und Manfred Dörner. Auch der geistig behinderte Künstler Helmut Herrmann ist mit einem Wandbild vertreten.

Tourist-Info Wehr

Hauptstraße 14
79664 Wehr

Tel.: 07762 -808-601
E-mail: tourist-info@wehr.de

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