Rückblick: Partnerstädte treffen sich beim „Sommer in Wehr“ am 02.07.2011

Sommer in Wehr
Aus Nettuno war es erneut die Folkloretanzgruppe „Gemy-School“, die insbesondere beim Italienischen Abend am Freitag in der Stadthalle, beim „Sommer in Wehr“ in der Hauptstraße und auf der Bühne des Schulplatzes sowie am Sonntag bei der Vernissage zur Ausstellung von Willi Raiber und Martine Boutan im Alten Schloss die zahlreichen Besucher erfreute. Aus Bandol angereist war die Gruppe „Musique de Provence“, die unter der bewährten Leitung vom Direktor der Musikschule Bandol, Gérard Passalacqua, mit fetzigen Dixie-Rythmen die Zuhörer begeisterte. Die Musiker des Sextetts versprühte mit ihrem unkonventionellen, teils improvisierten, aber jederzeit souveränen und hochklassigen Spiel französische Leichtigkeit und Lebensfreude. Bereits kurz nach der Ankunft am Samstagabend traf man sie musizierend vor dem Storchehus auf der Hauptstraße und schon am Sonntagnachmittag unterhielten sie die Delegationen bei einem Fischessen auf dem Vereinsgelände des Angelsportvereins Wehr. Verstärkt durch Musiker unserer Stadtmusik umrahmten sie am Abend musikalisch die Vernissage der Ausstellung im Alten Schloss.
Besichtigung Sagenpfad
Am Montagmorgen traten die Delegationen aus Nettuno und Onex die Heimreise an, während unsere Freunde aus Bandol geführt vom Vorsitzenden des Freundeskreises Städtepartnerschaften e.V., Roland Fricker, den Sagenpfad am Schlössle besichtigten. Willi Raiber, der die kunstvollen Bilder am Sagenpfad entworfen hat, begleitete die Führung. Die launigen und amüsanten, teils theatralischen Erläuterungen Raibers wurden ins Französische übersetzt von Monique Metzger.
Wasserkonzert im Parkbad
Im Burghof der Ruine Werrach wurde dann bei strahlendem Sonnenschein ein Picknick eingenommen, zu dem auch kurz Bürgermeister Michael Thater hinzu stieß. Am Montagnachmittag statteten die Musiker von „Musique de Provence“ den zahlreichen Gästen des Wehrer Freibades einen Besuch ab. Was sie dort boten, wird wohl keiner der Anwesenden so schnell vergessen und war sicherlich auch in der langen Geschichte des Wehrer Parkbades eine Premiere. Ob auf oder unter dem Wasser, am Beckenrand oder auf der Rutsche, kein Ort war für die Musiker ungeeignet als Bühne für ihre Vorstellungen. Begeisterter Applaus folgte jedem der einzelnen Stücke und manch einer der Badenden dürfte sich bei derart temperamentvolle und spektakuläre Unterhaltung die Augen gerieben haben.
Zu Besuch beim Bürgermeister
Am Abend besuchte die Delegation aus Bandol auf persönliche Einladung des Bürgermeisters das Anwesen der Familie Thater zu einem Apéro, welcher ebenfalls zu einem ausgiebigen musikalischen Ständchen von „Musique de Provence“ genutzt wurde, wohl auch zur Freude der näheren Umgebung auf der Zelg. Es folgte ein Abschiedsessen im Hotel „Klosterhof“, das ein Wochenende beschloss, welches ganz im Zeichen der Freundschaft zwischen den Menschen in den vier Städten Bandol, Nettuno, Onex und Wehr stand.
Dank allen freiwilligen Helfern
Das gesamte Wochenende im Einsatz waren die Mitglieder des Freundeskreises Städtepartnerschaften Wehr e.V. unter der Leitung von Roland und Jutta Fricker. Sie waren auch Mitorganisator des Programms, übernahmen die Bewirtung beim Italienischen Abend am Freitag, sorgten für das Frühstück der Delegationsteilnehmer in der Stadthalle am Sonntag und Montagmorgen und waren beim Mittagessen sowohl am Sonntag in der Fischerhütte als auch am Montag auf dem Schlössle im Einsatz. Parallel dazu war der Verein auch mit einem eigenen Stand in der Hauptstraße beim „Sommer in Wehr“ vertreten und bot dort Spezialitäten aus Bandol und der Provence sowie Olivenöl aus Italien an. Die zahlreichen Helfer trugen entscheidend dazu bei, dass sich die Gäste bei uns jederzeit wohl gefühlt haben und unsere Stadt sich bei frühsommerlichen Temperaturen von ihrer besten Seite präsentieren konnte.
Der Dank für dieses gelungene Wochenende mit den Delegationen aus den Partnerstädten gilt daher besonders allen aktiven Mitgliedern des Freundeskreises Städtepartnerschaften, allen Stadträtinnen und Stadträten, die sich während des Aufenthaltes um die Delegationen bemüht haben und den vielen Helfern, die sich um das Wohl unserer Gäste gekümmert haben.
