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Lebenslagen in der Übersicht

Nachfolgend finden Sie typische "Lebenslagen", bei denen wir Ihnen behilflich sein können. Sie erhalten so einen besseren Überblick über unsere Tätigkeiten, was Ihnen den Behördengang erleichtern wird.

Gemeinschaftsschule

Die Gemeinschaftsschule umfasst die Klassen 5 bis 10 (Sekundarstufe I).

Sie kann auch eine Grundschule und im Anschluss an Klasse 10 eine dreijährige gymnasiale Oberstufe (Klassenstufen 11 bis 13) haben.

Die Besonderheiten der Gemeinschaftsschule in der Sekundarstufe I sind:

  • Die Kinder werden nach Klasse 4 nicht getrennt, sondern lernen länger gemeinsam.
  • Die Entscheidung über den angestrebten Schulabschluss fällt später.
  • Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihren Fähigkeiten entsprechend, auf der für sie passenden Niveaustufe:
    • dem grundlegenden Niveau (G), das zum Hauptschulabschluss führt,
    • dem mittleren Niveau (M), das zum Realschulabschluss führt, oder
    • dem erweiteren Niveau (E), das zum Abitur führt.

Alle Gemeinschaftsschulen sind in den Klassenstufen 5 bis 10 an vier oder drei Tagen in der Woche verbindliche Ganztagsschulen in einem Umfang von acht Zeitstunden pro Tag.

Die Gemeinschaftsschule bietet allen Kindern ein vielfältiges und motivierendes Lernangebot. Im Schulalltag einer verbindlichen Ganztagsschule wechseln sich Lernphasen mit Phasen der Bewegung und Entspannung sinnvoll ab.

Auch andere Formen des Ausgleichs wie etwa sportliche oder kulturelle Aktivitäten finden ihren Platz. Hausaufgaben werden in der Regel durch individuelles und kooperatives Lernen ersetzt und sind damit Schulaufgaben.

EinJahrvordemAbschlussjahrentscheidendieElternüberdenangestrebten SchulabschlussdesKindes.

Mögliche Abschlüsse sind:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10
  • Realschulabschluss nach Klasse 10
  • Abitur am Ende der dreijährigen gymnasialen Oberstufe entweder bei einer eigerichteten Oberstufe an der Gemeinschaftsschule selbst oder an einem allgemein bildenden oder beruflichen Gymnasium.

Ein Wechsel aus einer Gemeinschaftsschule ist an jede allgemeinbildende Schule in Baden-Württemberg möglich. Die Voraussetzungen für den Wechsel an eine andere Schulart sind in der Multilateralen Versetzungsordnung geregelt.
In Baden-Württemberg kann die Schülerin oder der Schülerdarüber hinaus ab Klasse 8 an ein berufliches Gymnasium der sechsjährigen Aufbauform wechseln.AuchdieAnschlüsseandieberuflichenSchulennachdemHautpschul-oderRealschulabschlussstehendenSchülerinnenundSchülernoffen.

ImSchuljahr 2017/2018 gibt es 302 öffentliche Gemeinschaftsschulen.

Informationen zum Anmeldeverfahren können Sie bei der jeweiligen Gemeinschaftsschule erfragen.

Verfahren:

Freigabevermerk:

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Kultusministerium hat ihn am 25.01.2018 freigegeben.