Stadt Wehr

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Aktuelles aus der Stadt Wehr

L 148 im Wehratal

Das Landratsamt Wald hat mitgeteilt, dass im Zuge der laufenden Beräumungsarbeiten im Bereich der Rutschung an der Wehratalstraße L 148 (Station 7,250) die ausführende Firma das Straßenbauamt Waldshut über einen weiteren labilen Felsblock im Oberhang in Kenntnis gesetzt hat. Das Landesamt für Geologie und Bergbau hat am 15. Februar 2018 den benannten Bereich auf Bitte des Landratsamtes vor Ort mit folgendem Ergebnis begutachtet:

Im Kronenbereich der nordnordöstlich von der aktuellen Rutschung hoch aufragenden Steilwandkulisse sind mehrere Kluftkörper (zwischen 1 m³ und 6 m³, geschätzt, mit eingewachsenem Nadelbaum) sichtbar, die offensichtlich allein auf Reibung liegen und als unmittelbar absturzgefährdet zu beurteilen sind. Aufgrund der hohen Unfallgefahr soll als Sofortmaßnahme im Rahmen der Gefahrenabwehr, der labile Abschnitt mittels einer Drahtseil-Netzschürze mit hoher Scherfestigkeit dauerhaft gegen Absturz gesichert werden. Hierzu wird eine systematische Rückverankerung der Netzschürze mittels Felsnägeln in kompaktem Mutterfels erforderlich.

Auf Grund dieser Gefährdung auf der Wehratalstraße hat das Landratsamt die Landesstraße ab sofort bis zur vollständigen Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen voll gesperrt. Zeitliche Prognosen hinsichtlich der Dauer der Sperrung gibt das Landratsamt derzeit nicht.

Die Stadtverwaltung hat dem Landratsamt klar zu verstehen gegeben, dass die anstehenden Sicherungsmaßnahmen zügig durchgeführt werden müssen. Die Wehratalstraße ist eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Wehr und dem Hochschwarzwald und muß schnell wieder dem Verkehr zur Verfügung gestellt werden.

Das Landratsamt hat zugestimmt, über das weitere Vorgehen zu informieren und bittet alle von der Sperrung betroffenen Bürger um Verständnis.