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Baumaßnahmen im Jahre 2016

Nahwärmeversorgung "Wärmenetz im Tal"

• Neue Anlage versorgt öffentliche Gebäude, Privathäuser ab Frühjahr 2017
• Stadtwerke investieren rund 2,3 Millionen Euro in Nahwärmenetz Wehr.

Nach achtmonatiger Bauzeit ging die neue Heizzentrale der Stadtwerke jetzt in Betrieb: Symbolisch drückten Aufsichtsratsvorsitzender Michael Thater, die Geschäftsführer Erich Götz und Jochen Debus sowie Irene Knauber vom Pächter Energiedienst den roten Knopf, mit dem die rund 2,3 Millionen Euro teure Heizzentrale direkt neben der Mediathek offiziell ihren Dienst aufnahm und die öffentlichen Gebäude wie Rathaus, Mediathek, altes Schloss und die Talschulgebäude über ein Nahwärmenetz mit Wärme versorgt.

Nach der offiziellen Einweihung konnten interessierte Bürger einen ersten Blick in die neuen Heizzentrale werfen. Am Sonntag, 28. Mai 2017, findet ein Tag der offenen Tür statt.

Aufsichtsratsvorsitzender und Stadtwerke-Geschäftsführer begrüßten Ratsmitglieder und weitere Ehrengäste zur Inbetriebnahme.

„Die Bauarbeiten verliefen mit Ausnahme kleinerer Hürden reibungslos“, erklärte Bauleiter Jörg Strittmatter vom Planungsbüro RBS wave aus Ettlingen. Er erinnerte an einige Meilensteine in diesem Jahr: Im März begann alles mit dem Spatenstich neben der Mediathek wo jetzt die Heizzentrale steht.

Schon im Juli zog der sechs Meter hohe Pufferspeicher in einer aufwändigen Aktion in den Rohbau ein. Ein Kranwagen hob den Speicher mit einem Fassungsvermögen von 27 Kubikmetern durch das noch offene Dach in das Gebäude. Mit dem tonnenschweren Koloss aus Stahl mit einer Ummantelung aus Dämmmaterial und Aluminium bezog das größte Bauteil der neuen Heizzentrale seinen Platz.

Drei Lkw lieferten im September dann das Herzstück an: die rund 7.500 Kilogramm schwere Holzhackschnitzelanlage. Ein Kranwagen hob Elektrofilter, Feuerraum und Wärmetauscher vor dem Neubau direkt neben der Mediathek ab. Dort bauten Monteure die in drei Teile zerlegte Anlage zusammen. Der Kessel sorgt mit einer Wärmeleistung von 720 Kilowatt zukünftig für Wärme und Warmwasser in Wehr. Die erste Lieferung von Hackschnitzeln erfolgte am 23. November. Privathäusern liefert die Anlage ab dem Frühjahr 2017 Wärme.

Mit Holzhackschnitzel heizen die Stadtwerke Wehr die neue Anlage umweltfreundlich, denn der CO2 -Ausstoß ist bei der Verbrennung der Biomasse ebenso hoch, wie die CO2 -Menge, die beim Holzwachstum eingebunden wurde. Die an das Nahwärmenetz angeschlossenen privaten Abnehmer haben keine eigene Heizungsanlage mehr in ihrem Gebäude. Das spart Platz, Zeit und Kosten, denn um die Beschaffung von Brennstoff oder den Schornsteinfeger braucht sich der Kunde nicht mehr zu kümmern. Instandhaltungs- und Reparaturkosten reduzieren sich. Zudem erfüllt der Hausbesitzer mit Anschluss an das Nahwärmenetz langfristig die gesetzlichen Anforderungen (EWärmeG, EEGWärmeG).

Informationen über den Anschluss an das Nahwärmenetz gibt es bei den Stadtwerken Wehr oder direkt bei Jörg Bleile von Energiedienst unter der Telefonnummer 07623 92-3475, E-Mail: Joerg.Bleile@energiedienst.de.

Einweihung des Erweiterungsbaus der Sozialräume des Feuerwehrgerätehauses

Mit einem Festakt konnte am Samstag den 29.10.2016 der Erweiterungsbau der Sozialräume, die neue Drehleiter und der Gerätewagen Atemschutz & Hygiene an die Freiwillige Feuerwehr Wehr Abt. Wehr übergeben werden.

Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr wurde 1978 erbaut. Damals wurde den sanitären Einrichtungen keine Bedeutung zugemessen. Außerdem verrichteten ausschließlich Männer den Feuerwehrdienst. Zwischenzeitlich verfügt die Feuerwehr über 68 männliche und 6 weibliche Einsatzkräfte. Dieser Entwicklung wurde mit der Schaffung der neuen Umkleide- und Sanitärräumen Rechnung getragen.

Gleichzeitig konnte eine neue Werkstatt für den Atemschutz eingerichtet werden. Die Wartung der Atemschutzgeräte, -masken und –flaschen kann jetzt im direkten Anschluss zur Fahrzeughalle durchgeführt werden. Die freigewordenen Räume im Keller wurden in Eigenleistung der Feuerwehr saniert und zu Lagerräumen umgebaut. Für den Erweiterungsbau wurden vom Gemeinderat Mittel in Höhe von 452.000,-- EUR zur Verfügung gestellt.

Blockheizkraftwerkt hat im Hallenbad Wehr seinen Betrieb aufgenommen

Pünktlich zum Start der Hallenbadsaison 2016/17 hat das neu eingebaute Blockheizkraftwerk seinen Betrieb aufgenommen. Bisher wurden das Badewasser, die Trinkwassererwärmung sowie die Heizung für das Hallenbad ausschließlich über zwei Gaskessel mit Baujahr 1983 gesteuert. Bereits im Herbst 2014 ist einer dieser Kessel total ausgefallen und musste still gelegt werden. Um die Betriebssicherheit zu gewährleisten, wurde die Heizanlage des Hallenbads durch die Stadt Wehr überprüft, mit dem Ergebnis, dass sich der Einbau eines Blockheizkraftwerks (BHKW) innerhalb von ca. 5 Jahren amortisieren würde.

Bei den Planungen des BHKW hat sich dann gezeigt, dass eine Sanierung der Heizkreise und der Wasseraufbereitung im Zuge der Umbauarbeiten ebenfalls sinnvoll zu realisieren wären.

Das eingebaute Blockheizkraftwerk hat eine elektrische Leistung 10 bis 40 kW und eine thermische Leistung von 38-100 kW. Für den Spitzenwärmebedarf wurde Spitzenlastkessel mit 364 kW eingebaut. Durch den Bau des Blockheizkraftwerks kann der Strombedarf der Bäder zu ca. 70 % gedeckt und ca. 82 t/a CO2 eingespart werden.

Die Gesamtkosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich auf ca. 185.000 EUR. Die Maßnahme wird mit ca. 42.500 EUR über das Förderprogramm Klimaschutz-Plus gefördert.

Energetische Sanierung der Zelgturnhalle Wehr

Nach erfolgter Innen- und Dachsanierung konnte die Zelgturnhalle an die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Wehr übergeben werden.

Die Zelgturnhalle Wehr ist 52 Jahre alt, wird intensiv von der Zelgschule, der Realschule und der GMS sowie von zahlreichen Wehrer Vereinen genutzt und war seit längerem sanierungsbedürftig. So war das Hallendach undicht und der Hallenboden teilweise defekt.
Herr Architekt Reiner Wenk aus Wehr war beauftragt worden, für die Halle drei Sanierungsvarianten auszuarbeiten: eine Minimal-, eine mittlere und eine Maximalvariante. Die Sanierungskosten für diese drei Varianten lagen zwischen ca. 417.000,-- EUR, ca. 621.000,-- EUR und ca. 1,064 Mio. EUR.

Der Gemeinderat hat sich nach mehreren intensiven Beratungen für die „Minimalsanierung“ ausgesprochen. Sie umfasst die Errichtung einer neuen Dachkonstruktion (Pultdach), die Erneuerung der Dachdämmung, die Sanierung der Holzdecke und der Hallenbeleuchtung (LED) sowie die Erneuerung des Sporthallenbodens (Linoleum statt früher Holz). Auch die Hallenwände erhielten einen neuen Anstrich. Nach erfolgter Baugenehmigung wurden im Mai 2016 die ersten Bauarbeiten vergeben.

Aus Sicherheitsgründen konnte die Zelgturnhalle während der Bauarbeiten nicht genutzt werden. Die Gesamtkosten für die Sanierungsarbeiten belaufen sich nach weiteren Planungsoptimierungen auf knapp 300.000 Euro. Die Sanierungsmaßnahme wird nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KIinvFG) in Höhe von ca. 127.000,-- EUR vom Bund gefördert, so dass die Stadt ca. 180.000,-- EUR beigetragen hat.

„Mit dieser Sanierung setzt die Stadt Wehr ein weiteres Zeichen dafür, wie wichtig ihm die Schulen, insbesondere auch die Gemeinschaftsschule Wehr, sowie ein aktives Vereinsleben sind“, betonte Herr Bürgermeister Michael Thater und bedankt sich gleichzeitig bei allen am Bau beteiligten Planer und Baufirmen. Ein ganz besonderer Dank richtete der Bürgermeister an die Gemeinderäte für ihre Entscheidung, die finanziellen Mittel freizugeben, an die Lehrer/innen sowie die Schüler/innen und die Vereine für das große Verständnis, dass für die Dauer der Baumaßnahme die Zelgturnhalle aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste.

Verlegung der Öflinger Straße

Das neu gebaute Teilstück der Öflinger Straße, das jetzt im Osten um das Novartis-Gelände herumführt, ist fertiggestellt und wurde für den Verkehr freigegeben.

Im Beisein von Wehrer Gemeinderäten, Vertretern der Planungs- und Baufirmen sowie des Novartis Projekt- und Leitungsteams durchtrennten Bürgermeister Michael Thater und Novartis-Werkleiter Dr. Martin Renner zur Eröffnung ein Band in den Wehrer Stadtfarben als symbolischen Akt - unmittelbar danach rollten die ersten Fahrzeuge über den neuen Straßenabschnitt.

Rund ein Jahr ist an dem 7,1-Millionen-Euro-Projekt gebaut worden, an dem sich die Stadt Wehr mit 1,5 Millionen Euro beteiligt hat. Sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis zeigten sich Michael Thater und Dr. Martin Renner bei ihren Ansprachen. Von beiden Seiten gab es Lob für die bauausführenden Firmen Schleith und Bau GmbH sowie das Planungsbüro Ganz & Rutner. Auch die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wehr und der Firma Novartis wurde hervorgehoben.

Durch die Verlegung der Öflinger Straße ist das Werksgelände der Novartis fortan nicht mehr durch eine öffentliche Straße geteilt. Damit hat das Unternehmen die Möglichkeit zu einer baulichen Weiterentwicklung im Osten, in Anbindung an bestehende Gebäude.

Mit dem Bau des neuen Teilstücks der Öflinger Straße konnte für die Stadt Wehr die Erschließung des Industriegebietes Roßmatt realisiert werden. Außerdem wird die neue Trassenführung wesentlich zur allgemeinen Verkehrsberuhigung in der Öflinger Straße beitragen.

Finanziell war das neue 654 Meter lange Teilstück laut Renner eine Punktlandung, der Kostenrahmen wurde voll eingehalten. Lediglich bei der Bauzeit gab es eine kleine zeitliche Verzögerung durch die anhaltend schlechte Witterung im Frühjahr.

Die Straßenböschung im Osten wird noch begrünt. Im Süden erstellt Novartis eine öffentlich zugängliche Grünanlage, die bei der Einfahrt in die Stadt ein optisch ansprechendes Bild abgeben wird. Die Erdarbeiten sind derzeit im Gange. Gehölze werden im November gepflanzt, die Einsaat von Blumenwiesen erfolgt im Frühjahr.

Unter Berücksichtigung aller dieser Fakten kann von einer echten Win-Win-Situation für alle Beteiligten gesprochen werden.

Ein Dank ging abschließend an alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer für deren Geduld und Verständnis während der Bauarbeiten

Außenanlage Kita Zelg

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung bzw. Überarbeitung der Außenanlage des Kita Zelg belaufen sich auf rund 25.000 €.

Bei den beiden neu gebauten Kindertagesstätten auf der Zelg und St. Elisabeth war für dieses Jahr noch die Anlage des Außenspielgeländes vorgesehen. Aufgrund des nassen Frühjahres konnten die Arbeiten erst im Frühsommer in Angriff genommen werden. Pünktlich zu Beginn des neuen Kindergartenjahres können unsere Kinder jetzt in beiden Kindergärten die neuen Außenspielbereiche in Besitz nehmen.

In beiden Kindergärten wurden für die Planung von der Firma „Ideenwerkstatt Bagage“ aus Freiburg zusammen mit den Erzieherinnen-Teams, Eltern und Kindern Ideen gesammelt, wie die Gelände sinnvoll weiterentwickelt werden könnten. Dabei wurde besonders darauf geachtet, den Bestand an Spielgeräten beizubehalten und einzubeziehen.

Außenanlage Kiga. St. Elisabeth

Da die Technischen Dienste der Stadt Wehr zeitgleich an der Gestaltung der Außenanlage der Kita Zelg beschäftigt waren, wurde die Umsetzung der Arbeiten beim Kiga. St. Elisabeth an die Firma Bagage aus Freiburg vergeben. Die Gesamtkosten für die Herstellung des Außenspielbereichs, welche sich aus mehreren Teilbereichen zusammensetzen (Planungskosten, Geländemodellierung und Anlegung der Spielbereiche) belaufen sich auf rund 85.000 €.

Insgesamt wurde somit nur in diese beiden Außenbereiche im Jahr 2016 wieder über 110.000 € für unsere Kindergärten investiert. Die Kinder haben die beiden Freigelände dankbar angenommen.

Feierliche Übergabe des Wohnbaugebietes auf der Großen Zelg II - Teil III

Am 30. September 2016 konnte nach rund einjähriger Bauzeit die Fertigstellung und Übergabe des dritten und letzten Bauabschnittes des Baugebietes „Große Zelg II“ gefeiert werden. Auf rund 2,7 Hektar sind hier 30 neue Bauplätze entstanden, die alle bereits verkauft sind.

Zu der Feierstunde hatte der Erschließungsträger, die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE), geladen. Vertreter des Gemeinderates, der beteiligten Planungsbüros, der ausführenden Baufirma sowie der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Michael Thater an der Spitze waren dieser bei schönstem Herbstwetter gerne gefolgt.

Zufrieden zeigte sich Bürgermeister Michael Thater, der in seiner Ansprache voll des Lobes für die gelungene Planung der Erschließungsanlage sowie die Ausführung der Arbeiten war und allen Beteiligten seinen Dank aussprach. Besonderen Dank sprach der Bürgermeister nochmals den nahezu 50 ehemaligen Grundstückseigentümern, die ihre Grundstücke für die Erschließung an die KE veräußert hatten, aus. Nur durch diese Bereitschaft sei dieses Wohngebiet möglich geworden. Die Freude über das gute Ergebnis sorgte bei allen Anwesenden für jede Menge strahlende Gesichter.

Seit dem Beschluss, das Gebiet „Große Zelg II“ zu entwickeln, ist es innerhalb von acht Jahren gelungen, 79 Einfamilienhausbauplätze für unsere jungen Familien und vier Mehrfamilienhausbauplätze zur Verfügung zu stellen. Insgesamt werden nach vollständiger Bebauung des Baugebietes über 175 neue Wohnungen entstanden sein und es wurde zusätzlicher Wohnraum für ca. 400 Menschen geschaffen.

Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist nach wie vor ungebrochen hoch. Die Vorbereitungen für das nächste Projekt, die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes „Breit II“ in Öflingen, laufen deshalb bereits auf Hochtouren.

Neubau Kindertagesstätte St. Elisabeth

Zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte sowie die am Bau beteiligten Handwerker, Eltern und Kinder des Kindergartens folgten der Einladung und feierten die Fertigstellung des neuen Kindergartengebäudes auf dem historischen Boden in der Wehrastraße 8.

Nachdem der Gemeinderat schweren Herzens aber doch einstimmig im Oktober 2013 beschlossen hatte, das Gebäude des bestehenden, über 100 Jahren alten Kindergarten St. Elisabeth aufgrund der unverhältnismäßig hohen Aufwendungen für eine Sanierung (Brandschutz, etc.) abzubrechen und durch einen neuen, modernsten Anforderungen entsprechenden Neubau zu ersetzen, konnte am Freitag, den 15. Januar 2016 der neue Kindergarten in feierlichem Rahmen eingeweiht werden.

Die Entscheidung, das über 100 Jahre alte Gebäude abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen, sei sowohl ihm als auch dem Gemeinderat nicht leicht gefallen, so der Bürgermeister.

Allerdings war dies, in Anbetracht der anderweitig dringend notwendigen und umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die einzig richtige Entscheidung gewesen. Zwar gab es im Vorfeld die eine oder andere Hürde zu nehmen (Fledermäuse im Dachgeschoss, vermeintliches Überschwemmungsgebiet, Brandschutz, etc.) aber nach diesen Startschwierigkeiten lies sich doch ein im Großen und Ganzen reibungsloser Bauablauf verzeichnen.

Der ursprünglich auf Ende September 2015 vorgesehene Fertigstellungstermin konnte aufgrund einiger nichtvorhersehbarer Verzögerungen leider nicht eingehalten werden.

Die gesamte Baumaßnahme wurde mit 2,86 Mio. Euro veranschlagt. Diese Summe lässt sich in die Bereiche Möbel/Inventar (120.000 Euro), Außenanlagen (200.000 Euro), Gebäudekosten (2,54 Mio. Euro) aufteilen. Die Verwaltung hat bei fast allen Gewerken immer wieder Einsparmöglichkeiten geprüft und entsprechende Auftragsänderungen vorgenommen, um die Kosten zu senken. Leider haben sich in einigen Bereichen während der Ausführung Mehrkosten (z.B. längere Gerüststandzeit, mehrlagige Estrichdämmung, zusätzliche Entlüftung des Kinderwagenraums) ergeben. Die Mehrkosten für den Bereich Gebäudekosten belaufen sich auf rund 40.000 Euro. Im Haushalt 2016 wurden für die Gestaltung des Außenspielbereiches Gelder in Höhe von 40.000 Euro veranschlagt. Mit der Gestaltung des Außenspielbereiches soll im Frühjahr diesen Jahres begonnen werden. Die Gesamtkosten für den Kindergarten, inkl. Mobiliar und Außenspielbereich belaufen sich demzufolge auf 2,94 Mio. Euro.

Baumaßnahmen im Jahre 2015

Energetische Sanierung der Bühnenbeleuchtung in der Stadthalle

Zur nachhaltigen Reduzierung des Stromverbrauchs bei den städtischen Einrichtungen wird die veraltete Bühnenbeleuchtung in der Stadthalle durch eine LED-Beleuchtung ersetzt.

Damit ist eine Stromverbrauchsreduktion um 81% verbunden, was in einem Zeitraum von 20 Jahren einer CO2-Reduktion um 1.021 Tonnen entspricht.
Die Erneuerung wird durch die Gewährung eines Zuschusses in Höhe von 20.906,00 € aus dem Energie- und Klimafonds des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicher-heit mit dem Förderkennzeichen 03K01775 ermöglicht. Weitere Informationen über Förderprogramme und Aufgaben sind unter den Internetadressen www.klimaschutz.de bzw. www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen erhältlich.

Erneuerung Wasserleitung Rosenstraße

Auf einer Länge von rund 90 Metern wurde die vorhandene Wasserleitung in der Rosenstraße (vom Mettlerweg bis zur Nelkenstraße) erneuert. Die Arbeiten waren wegen des schlechten Zustands der Wasserleitung unumgänglich. Die Hausanschlussleitungen im öffentlichen Bereich wurden in diesem Zuge mit saniert.

Da sich die Asphaltdecke in diesem Straßenabschnitt ebenfalls in einem schlechten Zustand befand, sollte nach Abschluss der Wasserleitungsarbeiten die vorhandene Decke abgefräst und ein neuer Belag aufgebracht werden. Wie sich während der Bauarbeiten herausgestellt hat, waren die Schäden im Asphalt jedoch tiefergehend, so dass auch die Tragschicht erneuert werden musste.

Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Daniel Stoll Bau GmbH aus Todtmoos.
Die Auftragssumme in Höhe von 50.886,21 € wird aus vorgenannten Gründen überschritten werden. Die Mehrkosten können durch Einsparungen an anderer Stelle aufgefangen werden.

Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis während der Bauphase.

Flüchtlingsunterkunft Egerten

Der Gemeinderat der Stadt Wehr hat sich schon sehr früh mit der Flüchtlingsproblematik befasst und entschieden, dass die zu uns kommenden Flüchtlinge nicht in Provisorien wie Zeltstädten, Containerdörfern oder Turnhallen untergebracht werden sollen. Da wir davon ausgehen, dass die Problematik der Flüchtlinge über viele Jahre Bestand haben wird, hat der Gemeinderat im November 2014 beschlossen, für den Landkreis Waldshut für 120 Flüchtlinge eine Unterkunft im Gewann Egerten zu errichten.

Dafür wurden 2 Mio. EUR in den Haushaltsplan 2015 eingestellt, der Landkreis trägt mindestens 0,5 Mio. EUR, wahrscheinlich aber 0,8 Mio. EUR zum Bau der Unterkunft bei.

Magnus-Schwitzler-Kunstrasenplatz in Brennet wurde offiziell eingeweiht

Nach nur knapp zweimonatiger Bauzeit konnte am 9. August der neue Magnus-Schwitzler-Kunstrasenplatz in Brennet feierlich eingeweiht und von der Stadt an die Sportvereinigung Brennet-Öflingen e.V. zur Nutzung übergeben werden.
Namensgeber für den Kunstrasenplatz war der im Jahr 2012 verstorbene Magnus Schwitzler, seines Zeichens langjähriger Jugendleiter und hochverdientes Ehrenmitglied der Sportvereinigung.
Über 300 Gäste waren der Einladung der Stadt und der Sportvereinigung gefolgt und konnten sich von der gelungenen Umsetzung des Projektes überzeugen. Auch Bürgermeister Michael Thater war vom Ergebnis sichtlich angetan und lobte in seiner Ansprache die Initiative und das große Engagement der Verantwortlichen bei der SpVgg rund um deren Vorsitzenden Sammy Lemke-Maier und Projektleiter Bernd Schmidt.
Lemke-Maier wusste von anstrengenden Wochen und Monaten zu berichten. Um in den Genuss von Fördermitteln zu gelangen, musste nämlich die Sportvereinigung Brennet-Öflingen selbst als Bauherr auftreten. Sein Dank galt den zahlreichen Helfern aus den Reihen des Vereins und den großzügigen Sponsoren für deren Unterstützung. Ein besonderes Lob ging an Bernd Schmidt, den Projektverantwortlichen seitens der Sportvereinigung.
Ingenieur Dieter Treuter, der für die Planung und Bauleitung verantwortlich zeichnete, lobte den guten Zusammenhalt im Verein und wünschte für die Zukunft viel Erfolg auf dem neuen Platz. Grußworte überbrachten auch Vertreter des FC Wehr, der Spielvereinigung Wehr und des SV Schwörstadt.
Nach dem offiziellen Teil durfte dann endlich der Ball rollen. Zwei spannende Partien gab es zu bestaunen. Zum einen traten die „Old Stars“ der Sportvereinigung gegen die aktuelle 2. Mannschaft an, welche ein spannendes Spiel mit 5:3 für sich entscheiden konnte. Höhepunkt war dann das Spiel der beiden ersten Mannschaften der Sportvereinigung Brennet-Öflingen und des FC Wehr, welches aus Sicht der Brenneter mit 1:3 verloren ging. Die Freude über den neuen Platz ließ diesen kleinen Wermutstropfen aber locker verschmerzen.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 430.000 €. Die Sportvereinigung Brennet-Öflingen beteiligt sich mit 50.000 € an diesen Kosten, der Badische Sportbund wird weitere 67.500 € beisteuern. Den verbleibenden Teil der Baukosten trägt die Stadt.

Umsetzung des Radwegekonzeptes - Neue Radwegeverbindung vom Flienken ins Juch

Der „Arbeitskreis Radwege“ entwickelte im Frühjahr 2012 im Rahmen einer Stärken-Schwächen-Analyse eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen, um das Radfahren in Wehr leichter, sicherer und attraktiver zu gestalten. Die Vorschläge wurden mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt und am 24.07.2012 dem Gemeinderat vorgestellt und von diesem verabschiedet. Der weitaus überwiegende Teil der Maßnahmen ist, soweit ihnen die Straßenverkehrsbehörde ihre Zustimmung erteilt hat, zwischenzeitlich umgesetzt, beispielsweise die Verbesserung der Querung Friedrichstraße oder die Herstellung der Verbindung von der Talstraße in das Bündtenfeld/Enkendorf.
Neben Verbesserungen an der Beschaffenheit der Radwege, an der Übersichtlichkeit von Querungen und bei der Behinderung durch parkende Fahrzeuge war auch die Schaffung einer neuen Verbindung zwischen dem Flienken mit dem Wohngebiet Seeboden und dem Enkendorf Bestandteil des Konzeptes. Da diese Route über Grundstücke verschiedener Eigentümer und Flächen mit Biotopcharakter führt, waren hierfür längere Vorbereitungen nötig. Der nunmehr fertiggestellte Abschnitt ist ein Teil dieser Verbindung, die nun vom Flienken ins Juch führt und den Radfahrern eine kürzere und insbesondere sicherere Verbindung bietet.
Der Radweg hat eine Länge von rund 380 Meter, wofür die Technischen Dienste der Stadt während einer Bauzeit von 6 Wochen ca. 1.000 Tonnen Material verbaut haben. Dessen Beschaffungskosten belaufen sich auf rund 17.000 €. Rechtzeitig zum Frühjahr werden wir außerdem an zwei Stellen des Weges zusätzliche Ruhebänke aufstellen.