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Kindergarten St. Josef

Über den Kindergarten

Wir sind ein 5-gruppiger Kindergarten mit verlängerten Öffnungszeiten, bestehend aus:

  • Einer U3 -Kleinkindgruppe, die 10 Plätze für Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren bietet.
  • Zwei Ü3 Gruppen, welche jeweils maximal 25 Plätze für Kinder von 3 Jahren bis Schuleintritt bereithalten.
  • Zwei Ü3 – Integrativgruppen mit jeweils maximal 15 Plätzen für Kinder mit und ohne Behinderung.

Sie können jederzeit gerne telefonisch oder persönlich mit uns Kontakt aufnehmen. Wir freuen uns schon jetzt auf Sie und Ihr Kind.

Öffnungszeiten

Verlängerte Öffnungszeiten:
Mo – Fr:  07:30 – 14:00 Uhr

Hierbei ist zu beachten, dass die Bringzeit von 07:30 Uhr bis 09:00 Uhr ist, da dann die einzelnen Gruppen mit einem Morgenkreis gemeinsam in den Tag starten.

Ihr Kind können Sie in zwei
Zeiträumen gerne abholen:

1. Abholzeit: 12:00 – 13:00 Uhr,
danach folgt ein gemeinsames Mittagessen in den Gruppen

2. Abholzeit: 13:30 – 14:00 Uhr

Konzeption

Getreu unserem Leitsatz „ein Haus für alle Kinder“ heißen wir alle Kinder mit ihren Familien, egal welcher Begabung, Einschränkung, Stärke, Schwäche, Nationalität oder Religion herzlich willkommen.

Der Schwerpunkt unserer Einrichtung liegt in der integrativen Betreuung, d.h. bei uns haben Kinder mit und ohne Einschränkungen oder Behinderungen die Möglichkeit gemeinsam den Alltag zu erleben und gegenseitig voneinander zu lernen. Durch verschiedene externe Therapeuten werden die Kinder mit einer Beeinträchtigung optimal im Kindergartenalltag unterstützt und erhalten eine kompetente Hilfe in der sozialen Integration. In unserer Einrichtung wird außerdem noch Platz für weitere Angebote bereitgehalten, wie z.B. „Singen-Bewegen-Sprechen“, Sprachförderung und Psychomotorik.

Die tägliche Arbeit mit und für die Kinder wird vorwiegend „gruppenbezogen“ gestaltet, hier hat jede Gruppe ihre eigenen, in den Alltag fest installierten Rituale und Besonderheiten, mehr erfahren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch mit uns. Im Alltag sind uns einzelne Beobachtung sehr wichtig, um Entwicklungsschritte, Stärken aber auch Schwächen dokumentieren zu können, dabei ist aber ein ressourcenorientierter Blick auf jedes einzelne Kind von größter Bedeutung. Die einzelnen Entwicklungsschritte des jeweiligen Kindes werden dokumentiert und als Sammlung in einem Portfolioordner zusammengeführt. Der Ordner Ihres Kindes können Sie jederzeit gerne einsehen.

Pädagogischer Ansatz

„Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen,
sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“
Maria Montessori

Wie im Zitat von Maria Montessori deutlich wird, ist uns als Einrichtung sehr wichtig, dass wir den Kindern den Freiraum zur eigenen Entfaltung ermöglichen, ihnen aber gleichzeitig auch die Sicherheit geben, um sich entfalten zu können. Denn wie bekannt ist, kann ein unsicheres Kind nicht forschen, „ein sicheres ist hingegen reich an Neugier und Vorstellungskraft“. Uns ist es wichtig, dass den Kindern in unserer Einrichtung die Möglichkeit geboten wird, durch selbstbestimmtes Handeln zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten heran wachsen zu können.

In unserem Bildungsverständnis vereinigen wir sowohl den Gedanken der Bildung als auch der Erziehung, denn die Kinder erschaffen sich ihr eigenes Wissen ihrer Welt durch selbst durchgeführte Handlungen. Dabei ist uns bewusst, dass diese kindlichen Bildungsprozesse nur in einer Umgebung mit verlässlichen Beziehungen und Bindungen zu den Erwachsenen stattfinden kann und somit basiert dieser Prozess auf sozialer Interaktion. Durch den Aspekt der Erziehung wird die Unterstützung, Begleitung und Anregung von Seiten der pädagogischen Fachkräften miteinbezogen, welche auf indirekte Art miteinfließt, beispielsweise durch das Vorbild sein, Beziehungsgesaltung usw.

Deshalb sehen wir unsere Aufgabe darin, die Kinder in ihren Tätigkeiten zu beobachten und ihre Lernthemen mit herausfordernden Angeboten zu begleiten. Deshalb sehen wir uns vielmehr als Beobachter und Begleiter und weniger als Richtungsgebend.

In unserem Bildungsverständnis sind Lernen und Bildung keine Gegensätze, denn nicht umsonst wird immer häufiger von „spielend lernen“ gesprochen. Dabei ist die Aufgabe, in diesem Fall von uns, dem Kindergarten, eine möglichst anregende Umgebung für die Kinder zu schaffen. Denn „die Neugierde der Kinder ist der Wissensdurst nach Erkenntnis, darum sollte man diese in ihnen fördern und ermutigen“ (John Locke).

Zusammenarbeit mit Eltern – Übergang Familie Kita

In der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sehen wir Sie als Partner an, bei der uns ein respektvoller und wertschätzender Umgang sehr wichtig ist. Für uns ist der regelmäßige Austausch in Form von Elterngesprächen essentiell, gleichzeitig sind uns Tür-und-Angelgespräche ebenso wichtig, da uns der stetige Austausch zwischen Familie und Kindergarten wichtig ist. Denn durch einen regelmäßigen Austausch kann zum Wohle des Kindes immer wieder gegenseitig informiert werden und gemeinsam „an einem Strang“ gezogen werden. Diese Zusammenarbeit ist von größter Bedeutung für Ihr Kind, da Sie als Eltern die wichtigsten Bindungspersonen sind und somit als „Experte“ Ihres Kindes gesehen werden können. Eine positive Haltung und Erziehungspartnerschaft hat zudem auch auf das Verhalten des Kindes eine elementare Bedeutung, denn je mehr ein Kind erfährt, dass seine Familie respektiert und angenommen wird, „desto eher kann es ein positives Bild von sich und von sich in der Welt entwickeln“ (Xenia Roth). Dieses positive Bild des Kindes von sich selbst ermöglicht wiederum die neugierige Haltung, die Welt zu erkunden (siehe Bildungsverständnis).

Um sowohl Ihnen als auch ihrem Kind den Übergang in den Kindergarten zu erleichtern, arbeiten wir an Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell, welches uns ermöglicht, die Eingewöhnung an das Tempo ihres Kindes anzupassen und die Wünsche von Ihnen als „Experte ihres Kindes“ miteinfließen zu lassen.

Leitung: Vanessa Lörz

Leitung: Vanessa Lörz

Adresse

Merianstraße 16, 79664 Wehr
Tel: +49 (07762) 9316
kiga.josef(@)wehr.info

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